
„Luigi Pantisano hat eine ganze persönliche Beziehung zum Waiblinger Bosch-Standort. „Vom Wohnzimmer meiner Eltern aus konnte ich von klein auf das Werk schauen“, sagt der Linke-Fraktionsvize im Bundestag mit dem Wahlkreis in Stuttgart. „Ein paar meiner Klassenkameraden haben dort später auch eine Ausbildung gemacht“, so der Waiblinger weiter und dass ihm deshalb die dortigen Bosch-Beschäftigten besonders am Herz lägen. Einige von ihnen hat er eine Einladung nach Berlin ausgesprochen, der die Boschler am Donnerstag gefolgt sind.
Der Linken-Politiker richtete auch noch deutliche Worte an die Geschäftsführung des Konzerns: „Bosch handelt mit klarem Kalkül: Investitionen werden ins Ausland verlagert, dort Produktionskapazitäten aufgebaut , während in Deutschland abgebaut wird.“ Zur viel beschworenen Bosch-Familie würden deshalb nicht mehr die Manager gehören, diese Familie werde mittlerweile nur noch von den Beschäftigten repräsentiert, so Pantisano.“

